Via Dinarica HR-W-14 Südlicher Velebit I – zur Šugarska duliba

Südlicher Velebit I – zur Šugarska duliba

Via Dinarica HR-W-14

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Obwohl der Velebit im südlichen Abschnitt am engsten ist, befinden sich hier seine höchsten Gipfel. Einen besonderen Eindruck hinterlässt der südliche Velebit von der Autobahn Zagreb – Split oder vom Gipfel Zir aus gesehen, weil er von dieser Seite wie ein unüberschaubar langer Wall erscheint. Der küstenseitige Hang ist nicht so steil wie der landesseitige; und auf ihm befinden sich, wie im nördlichen und mittleren Velebit, einige ausgeprägte Höhenterrassen. Im Gipfelgebiet befinden sich auch hier zwei parallel längs laufende Gipfelketten – eine oberhalb der Region Lika, die andere oberhalb der Küste. In der ersten dominieren der Visočica, Jelovac, Počiteljski vrh, die Badanjski vrhovi und der Badanj; in der zweiten der Veliki Pločeviti, Kozjak und Višerujna. Diese Gipfelketten schließen untereinander trichterförmige Karstsenken, große Talmulden und Karsttäler ein, die durch Barrieren verschiedener Höhe getrennt sind. Die größten sind Ramino und Šugarsko korito, danach Šugarska duliba, Jančarica, Oglavinovac und Javornik. Erst am Südende, im Gebiet vom Vaganski vrh bis zum Sveto brdo, verbinden sich die Küsten- und die Lika-Gipfelkette in einen gemeinsamen Kamm.
Die Via Dinarica verfolgt auch im südlichen Velebit die Strecke des Velebit-Bergwanderwegs, die sehr gute Möglichkeiten für Bergwanderer bietet.
Auf Baške Oštarije befindet sich auf dem Gebäude der ehemaligen Schule von Oštarije die erste Markierung Richtung Šugarska duliba, in der Nähe des verlassenen Hotels Velebno. Der Pfad steigt auf den Grat des Sladovačko brdo auf und kommt auf der Sladovača-Wiese an, wo links der Pfad zum Gipfel Veliki Sadikovac abzweigt. Die Markierung des Velebit-Bergwanderwegs (VPP) steigt von Sladovača auf den Bergpass Bukovo razvršje ab, danach führt er über den längeren steilen Abstieg zur Kljajina dolina und zum breiteren Weg aus der Richtung von Konjsko. Die Strecke des Velebit-Bergwanderwegs (VPP) setzt sich weiter durch den Wald oberhalb der Jurkova dolina zur Markova paljevina fort, wo der Velebit-Bergwanderweg links bergaufwärts abbiegt. Nach einer halben Stunde kommen wir auf Piskovita kosica an, wo sich eine wichtige Kreuzung befindet. Von rechts kommt der Pfad aus Lukovo Šugarje, von links aus Brušane.
Der Weg setzt sich von Piskovita kosica 10 Minuten gerade bergabwärts bis Sikića jatara fort, wo links die Variante durch Ramino korito über Pasji klanac auf Ripište abzweigt. Die Strecke des Velebit-Bergwanderwegs führt rechts über den Pfad Milkovića staza zum Bergsattel Jurlino sedlo, wo rechts Richtung Meer der Weg über Rudelić Rastovac (1:15 h) absteigt. Die Markierung führt von Jurlino sedlo geradeaus weiter über einen sanften Abstieg zu Jurline vrtle, danach über die Berghänge des Jurlin kuk zur Trockenmauer des Karsttals Zapeć und zum solide gebauten, alten Touristenpfad nach Lukovo Šugarje. Über diesen wandern wir an der Höhle Milkovića peć vorbei und kommen bald bei einer Bergwanderweg-Kreuzung an. Der Touristenpfad setzt sich weiter geradeaus Richtung Lukovo Šugarje fort (3 h), der Velebit-Bergwanderweg biegt links bergaufwärts oberhalb der Bukova draga ab, führt dann durch die Jasenovački doci auf die Wiesen von Ripište, wo er sich mit der Variante durch Ramino korito verbindet. Von dieser Stelle sind es noch 20 Minuten bis zur Schutzhütte Šugarska duliba. Im breiteren Gebiet der Šugarska duliba, auf begrenztem Raum, befindet sich einer der vier bekannten Lebensräume der endemischen Degenia velebitica. Von der Schutzhütte in Šugarska duliba führt zum Gipfel des Veliki Stolac ein markierter Weg, über den man in etwa 45 Minuten den Gipfel erreicht.

  • Baške Oštarije
  • (Veliki Sadikovac)
  • (Visočica)
  • Šugarska duliba
  • Schutzhütte Šugarska duliba
  • (Veliki Stolac)

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